CCleaner 7.12.1526
CCleaner ist ein kostenloser PC-Reiniger, der temporäre Dateien, Browser-Cache und anderen Ballast entfernt und Windows so wieder flotter macht. Außerdem verwalten Sie Startprogramme, deinstallieren Anwendungen und finden doppelte Dateien. Die Versionen 2026 bringen den Easy-Clean-Modus und die Verfügbarkeit im Microsoft Store. Ein Virenscanner ist CCleaner nicht, und wegen früherer Sicherheitsvorfälle sollten Sie das Programm stets aktuell halten. Windows hat zwar brauchbare Bordmittel, doch für eine schnelle Reinigung mit einem Klick ist CCleaner nach wie vor eine gute Wahl.
- Kostenlos
- Windows
- 4. Nov. 2026
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Über CCleaner
CCleaner herunterladen: Datenmüll beseitigen, Registry-Fehler beheben
Kurz gesagt: für wen lohnt sich das?
CCleaner ist ein Optimierungswerkzeug für Windows, das temporäre Dateien, Browser-Caches und Cookies sowie anderen Datenballast entfernt. So wird Speicherplatz frei, und auf gemeinsam genutzten Rechnern bleibt die Privatsphäre besser geschützt. Die kostenlose Version reinigt zuverlässig, wer mehr braucht, greift zur Professional-Ausgabe ab 39,95 US-Dollar pro Jahr: darin stecken automatische Reinigung, Treiberupdates und geplante Wartungsläufe. Aktuell ist Version 7.13 vom Oktober 2026. Die Oberfläche der Version 7, seit Ende 2025 verfügbar, wird allerdings vielerorts kritisiert, weil sie zu stark vereinfacht wurde und mit Fehlern zu kämpfen hat. Die Bedienung ist tatsächlich einfach, und auf Rechnern, die jahrelang nicht aufgeräumt wurden, holt das Programm spürbar Speicher zurück. Allerdings bringt Windows selbst schon die Speicheroptimierung und weitere Bordmittel mit, die den Alltag größtenteils abdecken. Von der Registry-Reinigung rät Microsoft ausdrücklich ab. Hinzu kommt eine wechselhafte Sicherheitsgeschichte: 2017 steckten Angreifer über eine manipulierte Version 2,27 Millionen Geräte an, und auch 2026 verteilten gefälschte CCleaner-Downloadseiten weiterhin Schadsoftware. Wer eine einzige, schlichte Oberfläche für die regelmäßige Reinigung sucht und beim Setup angebotene Zusatzprogramme ablehnt, ist mit CCleaner gut bedient. Weniger geeignet ist es für Nutzer, denen Datenschutz besonders wichtig ist, für alle, die einen enormen Leistungssprung erwarten, und für Fans von Open-Source-Alternativen wie BleachBit.
Auf einen Blick
| Lizenzmodell | Freemium (kostenlose Basisversion; Pro ab 39,95 US-Dollar/Jahr, Premium ab 64,95 US-Dollar/Jahr) |
|---|---|
| Dateigröße | rund 1,7 MB (Web-Installer); Offline-Paket etwa 135 MB |
| Betriebssystem | Windows 7, 8, 10, 11 |
| Aktuelle Version | 7.13 (veröffentlicht am 21. Oktober 2026) |
| Hersteller | Piriform Ltd. (gehört zu Gen Digital, ehemals Avast) |
Funktionen und Alltagstauglichkeit
Die Kernaufgabe ist simpel: CCleaner durchsucht ausgewählte Bereiche des Rechners, etwa temporäre Dateien, Browser-Caches, Cookies, Protokolldateien und den Papierkorb, und löscht, was er findet. Die Kategorien lassen sich per Häkchen an- und abwählen, sodass Sie selbst festlegen, was gereinigt wird und was erhalten bleibt, zum Beispiel Login-Cookies für häufig besuchte Seiten. Das erledigt die kostenlose Version, die zusätzlich einen Autostart-Manager mitbringt, um überflüssige Startprogramme abzuschalten. Die Bezahlversionen können deutlich mehr: Professional ergänzt die Reinigung im Hintergrund, geplante Wartung, einen Treiber-Updater und vorrangigen Support. Premium enthält weitere Produkte von Gen Digital, darunter ein VPN und das Dateiwiederherstellungstool Recuva. In den neuesten Builds kommen die Reinigung von Google Drive und OneDrive, ein Leistungsoptimierer, der Hintergrundanwendungen in den Ruhezustand schickt, und ein Software-Updater für veraltete Programme hinzu. In der Praxis funktioniert die Reinigung, der Nutzen bleibt auf einem gepflegten Windows 10 oder 11 jedoch überschaubar. Die Speicheroptimierung und die Datenträgerbereinigung von Windows kümmern sich bereits um temporäre Dateien, und der Leistungsgewinn durch die Registry-Reinigung ist eher theoretisch. Microsoft warnt sogar, dass solche Programme die Stabilität beeinträchtigen können. An der Oberfläche von Version 7 scheiden sich die Geister: Die frühere, informationsdichte Ansicht wurde durch große Kacheln ersetzt, mit denen manche Nutzer schlechter zurechtkommen. Mehrere Tester berichten zudem von Fehlern, etwa einem versagenden Treiber-Updater und Systemproblemen nach der Reinigung. Der Installer bietet weiterhin Zusatzsoftware an, deshalb sollten Sie das Setup aufmerksam verfolgen, damit nichts Ungewolltes auf dem Rechner landet.
- Junk-Dateien bereinigen: Löscht temporäre Dateien, Cache, Protokolle und den Inhalt des Papierkorbs, um Speicherplatz freizugeben. Über Kontrollkästchen legen Sie fest, was gelöscht wird.
- Browser-Daten bereinigen: Entfernt Verlauf, Cookies und Cache in allen gängigen Browsern. Login-Cookies für ausgewählte Seiten lassen sich behalten.
- Autostart-Manager: Deaktiviert überflüssige Programme, die beim Hochfahren starten. Auf älteren Rechnern verkürzt das die Startzeit.
- Treiber-Updater (kostenpflichtig): Sucht veraltete Treiber und bietet Updates an. In Version 7 gilt diese Funktion bei Nutzern allerdings als unzuverlässig.
- Automatische Reinigung und Zeitplan (kostenpflichtig): Führt die Bereinigung im Hintergrund oder nach Zeitplan aus, ohne dass Sie selbst Hand anlegen.
- Cloud-Bereinigung (kostenpflichtig): Durchsucht Google Drive und OneDrive nach doppelten oder großen Dateien, damit sich Cloud-Speicher zurückgewinnen lässt.
- Performance-Optimierer (kostenpflichtig): Versetzt ausgewählte Hintergrundanwendungen in den Ruhezustand und senkt so die Ressourcenlast.
- Software-Updater (kostenpflichtig): Erkennt veraltete Anwendungen und installiert verfügbare Updates, um Sicherheitslücken zu schließen.
Vor- und Nachteile sowie Stimmen aus der Nutzerschaft
Die Meinungen zu CCleaner gehen deutlich auseinander, und genau das ist aufschlussreich. Bei Snapfiles kommt das Tool auf durchschnittlich 4,2 Punkte aus 74 Bewertungen, darunter 56 mit fünf Sternen und nur 3 mit einem. Viele Rezensenten loben, wie gründlich und einfach die Bereinigung funktioniert. Ein langjähriger Trustpilot-Nutzer mit Professional-Mitgliedschaft beschreibt die Software als große Erleichterung bei der PC-Verwaltung und nennt Browserbereinigung, Treiberupdates und Software-Updates als Gründe, warum er bleibt. Die negativen Berichte zu Version 7 zeichnen dagegen ein einheitliches Bild. Ein Trustpilot-Rezensent berichtet, Version 7 habe sich ohne Erlaubnis installiert, danach täglich blaue Bildschirme verursacht und wiederholt alte Treiber über aktuelle installiert. Ein anderer beschreibt defekte Desktop-Symbole und ein Programm, das sich nach dem Update instabil anfühlt. Auf Reddit ist die Skepsis noch größer: Ein viel zitierten Kommentar nennt CCleaner ein unnötiges Werkzeug, ein anderer weist darauf hin, dass die ständigen Update-Hinweise nur auf kostenpflichtige Upgrades drängen sollen. Auch Sicherheitsbedenken bleiben. Der Supply-Chain-Angriff von 2017, bei dem Malware auf 2,27 Millionen Rechner gelangte, ist der schwerwiegendste Zwischenfall in der Geschichte des Tools. 2026 entdeckten Sicherheitsforscher gefälschte CCleaner-Downloadseiten, die Chrome-Spyware und Schadsoftware zum Ausspähen von Zugangsdaten verbreiteten. Der heutige Eigentümer Gen Digital steht wegen seiner Datenpraxis in der Kritik, darunter ein Vergleich mit der FTC über 16,5 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 im Fall Avast. Unterm Strich: Für viele Nutzer erledigt CCleaner die einfache Bereinigung weiterhin zuverlässig, doch Version 7 hat bei einem nennenswerten Teil echte Stabilitätsprobleme gebracht, und der Ruf in Sachen Sicherheit und Datenschutz ist nicht sauber. Wer bei der kostenlosen Version bleibt und manuell bereinigt, ist meist zufrieden. Wer für Pro zahlt oder den Treiber-Updater nutzt, berichtet häufiger von Frust.
Vorteile
- Einfache Bereinigung von temporären Dateien, Browser-Cache und Cookies per Klick
- Gibt spürbar Speicherplatz frei, wenn lange nicht aufgeräumt wurde
- Autostart-Manager verkürzt die Startzeit auf älterer Hardware
- Kostenpflichtige Tarife ergänzen automatische Reinigung, Treiber- und Software-Updates
- Als portable Offline-Version ohne Werbung erhältlich
- Etablierte Marke mit großer Nutzerschaft und ausführlicher Dokumentation
- Die kostenlose Version bleibt für die manuelle Grundbereinigung brauchbar
Nachteile
- Die Oberfläche von Version 7 wird oft als zu stark vereinfacht, fehleranfällig und unübersichtlicher als bei früheren Versionen kritisiert
- Nach dem Update auf Version 7 melden Nutzer Bluescreens, defekte Desktop-Symbole und erzwungene Treiber-Rollbacks
- Zahlende Kunden bezeichnen den Treiber-Updater als unzuverlässig
- Der Installer bietet zusätzliche Fremdsoftware an; optionale Komponenten müssen manuell abgelehnt werden
- Microsoft rät von der Registry-Reinigung ab, und der tatsächliche Leistungsgewinn ist gering
- Zur Sicherheitsgeschichte zählen ein Supply-Chain-Angriff aus dem Jahr 2017 und weiterhin gefälschte Download-Seiten im Jahr 2026
- Abo-Modell für die Stufen Pro und Premium, eine dauerhafte Lizenz gibt es nicht
- Die meisten Funktionen überschneiden sich mit Windows-Bordmitteln wie Speicheroptimierung und Datenträgerbereinigung
Fazit und Tipps zum sicheren Download
CCleaner ist nach wie vor ein brauchbares Werkzeug für die einfache Reinigung, aber längst nicht mehr unverzichtbar. Die kostenlose Version schafft Platz auf der Festplatte und entfernt Browserspuren, und der Startprogramm-Manager ist auf älteren Rechnern wirklich hilfreich. Die kostenpflichtigen Stufen bieten Extras wie automatische Reinigung und Treiber-Updates, doch der Start von Version 7 verlief holprig, und gerade zahlende Kunden melden die schwerwiegendsten Stabilitätsprobleme. Auch die Sicherheitsbilanz gibt Anlass zur Sorge: Der Vorfall von 2017 war ein Wendepunkt, und die anhaltenden gefälschten Download-Seiten im Jahr 2026 verlangen mehr Vorsicht denn je bei der Wahl der Installationsquelle. Wer einen Windows-PC nur gelegentlich manuell reinigen möchte und keine Scheu davor hat, Zusatzangebote abzulehnen, kommt mit der kostenlosen Version zurecht. Wer ein Reinigungstool sucht, das die Privatsphäre respektiert und keinen Abodruck erzeugt, ist mit Open-Source-Alternativen wie BleachBit besser bedient. Wer bereits ein kostenpflichtiges CCleaner-Abo nutzt und mit Version 7 keine Probleme hat, muss nicht sofort wechseln, sollte aber Backups bereithalten und für den Fall gerüstet sein, dass ein Update die Stabilität beeinträchtigt.
- Nur von ccleaner.com herunterladen: Gefälschte CCleaner-Download-Seiten verbreiten im Jahr 2026 aktiv Schadsoftware, darunter Spyware, die Chrome übernimmt und Tastatureingaben aufzeichnet. Nur die offizielle Domain ist eine vertrauenswürdige Quelle für den Installer.
- Größe und Version des Installers prüfen: Der Web-Installer ist etwa 1,7 MB groß, das vollständige Offline-Paket rund 135 MB. Die aktuelle Version ist 7.13. Eine deutlich abweichende Dateigröße oder eine ältere Versionsnummer sind Warnsignale.
- Zusatzangebote bei der Installation ablehnen: Der Installer bietet möglicherweise Avast Antivirus, Secure Browser oder andere Produkte von Gen Digital an. Entfernen Sie die Häkchen bei allem, was Sie nicht installieren möchten, und lesen Sie jeden Bildschirm, statt sich blind durchzuklicken.
- Version 7 nicht installieren, wenn Sie ein stabiles System brauchen: Mehrere Nutzer berichten nach dem Upgrade von älteren Versionen von Bluescreens und Treiberproblemen. Wenn Ihr aktueller Build läuft, verschieben Sie das Update besser, bis die Probleme mit Version 7 behoben sind.
- Registry-Reinigung nicht verwenden: Microsoft rät ausdrücklich davon ab, und der Leistungsgewinn ist im Vergleich zum Risiko, das System zu destabilisieren, vernachlässigbar.
- Vor jeder Reinigung Backups anlegen: CCleaner löscht Dateien endgültig. Stellen Sie sicher, dass wichtige Daten anderswo gesichert sind, und nutzen Sie die Analyse-Funktion, um vor dem Bestätigen zu prüfen, was entfernt wird.
Ähnliche Software
Wichtige Funktionen
- Entfernt Junk-Dateien: temporäre Dateien, Cache, Protokolle und Papierkorb-Inhalte, um Speicherplatz freizugeben
- Reinigt Browser-Daten: Verlauf, Cookies und Cache; Login-Cookies ausgewählter Seiten bleiben auf Wunsch erhalten
- Startup-Manager: deaktiviert unnötige Autostart-Programme und verkürzt so die Bootzeit älterer PCs
- Automatische Reinigung und Zeitplan (kostenpflichtig): läuft im Hintergrund oder nach festgelegtem Zeitplan
- Treiber-Update (kostenpflichtig): sucht veraltete Treiber und bietet Aktualisierungen an; Berichten zufolge in Version 7 unzuverlässig
- Software-Update (kostenpflichtig): erkennt veraltete Anwendungen und installiert verfügbare Updates
- Cloud-Reinigung (kostenpflichtig): durchsucht Google Drive und OneDrive nach doppelten oder großen Dateien
- Performance-Optimierer (kostenpflichtig): versetzt ausgewählte Hintergrund-Apps in den Ruhezustand, um Ressourcen zu sparen
- Portable Offline-Version ohne Werbung; Web-Installer ca. 1,7 MB, Offline-Paket ca. 135 MB
- Aktuelle Version: CCleaner 7.13 (Oktober 2026); Windows 7/8/10/11
Häufige Fragen zu CCleaner
Ist CCleaner kostenlos?
Ist CCleaner sicher?
Was macht CCleaner eigentlich?
Macht CCleaner meinen PC schneller?
Entfernt CCleaner Viren?
Sollte ich die Registry-Reinigung nutzen?
Neu in CCleaner 7.12.1526
v7.12.1526 (29. September 2026)
Die wichtigste Neuerung ist eine neue Kategorie „KI-Tools“ in der benutzerdefinierten Reinigung. Junk-Dateien von KI-Anwendungen wie ChatGPT, Claude, Cursor, Codex, Antigravity, Gemini und LM Studio lassen sich nun scannen und entfernen. Ein klares Zeichen der Zeit. In Sachen Sicherheit wurde ein Problem geschlossen, das bei einem internen Audit gefunden wurde und unter bestimmten Bedingungen unberechtigte Schreibzugriffe auf Dateien ermöglicht hätte. Außerdem wurde ein Absturz beim Start behoben, von dem über 1.000 Nutzer betroffen waren, und die Behandlung von Edge-WebView2-Runtime-Updates verbessert. Der Programmstart ist jetzt 3–6-mal schneller, und wenn CCleaner bereits läuft, wird beim erneuten Aufruf einfach das vorhandene Fenster in den Vordergrund geholt statt ein zweites zu öffnen. Kleinere Korrekturen: Der Performance-Optimierer bezeichnet den WSL-Dienst nicht mehr fälschlich als „Microsoft GameInput“, der Startup-Manager zeigt wieder die richtigen Programmnamen an, und die gewählte Startseite wird nun tatsächlich beachtet statt standardmäßig auf Health Check zu wechseln.
Versionen
| Version | Veröffentlicht | Plattform | Dateigröße | |
|---|---|---|---|---|
| CCleaner 7.12.1526 Neueste Version | 26. Sep. 2026 | Windows | 1.7 MB | Herunterladen |
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